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Dämmtechnik

Isofloc

Durch den Einsatz moderner Maschinen und Verarbeitungstechniken erhalten Sie den Dämmstoff setzungsicher und fugenlos in Wand und. Dach. Dabei profitieren Sie von mehr als 15 Jahren Erfahrung als zertifizierter Isofloc - Fachbetrieb.

isofloc-Zellulosedämmstoff besteht ausschließlich aus reinem Tageszeitungspapier und einer Mischung aus Borsalzen. Bei der trockenen Aufbereitung des Zeitungspapiers zu isofloc-Zellulosedämmstoff fallen keine unverwertbaren Abfälle an. Boden oder Gewässer werden nicht mit Schadstoffen belastet und kein anderer industriell erzeugter Dämmstoff braucht so wenig Energie bei der Herstellung.

Vergleichende Aufstellung des Energieeinsatzes für die Produktion verschiedener Dämmstoffe:

 Produkt Masse
(kWh/kg)
Volumen
(kWh/m³)
Rohdichte
(kg/m³)
isofloc 1,2  58 50
Steinwolle  4,7  128  27
 Glaswolle  8,9  178  20
Holzfaserdaämmplatte  4,2  709  170
Exp. Polystyrol  26,4  396  15
Polyurthan Hartschaum  27,8  834  30

 

Die Vorteile von Isofloc

  • guter sommerlicher Wärmeschutz
  • angenehmes Raumklima
  • baubiologisch unbedenklich
  • nachwachsender Rohstoff
  • nachträgliche Wärmedämmung im bestand durch modernste Einblasttechnik

Borsalz

Viele Dämmstoffe aus naturnahen Materialien enthalten Borsalze als wirksames Brandschutzmittel. So auch isofloc-Zellulosedämmstoff. Dank dieses Zusatzstoffes bieten die Zelluloseflocken im Brandfall besseren Schutz als beispielsweise Dämmstoffe aus Glas und auch gesundheitlich sind Borate unbedenklich.

Wirksamer Brandschutz für natürliche Dämmstoffe
Das pulvrige Borsalz enthält viel gebundenes Kristallwasser, das bei Hitze freigesetzt wird. Dabei wird mindestens so viel Wärme aufgezehrt, wie bei der Verbrennung der ungeschützten Naturfaser freigesetzt werden könnte. Deshalb brennen diese Stoffe auch keinesfalls selbsttätig. Das von den Boraten "ausgeschwitzte" Wasser verdunstet, der entstehende Wasserdampf verdrängt den Luftsauerstoff und erschwert so die Ausbreitung der Flammen. Bei zunehmender Hitze schmelzen die verbliebenen Borate und überziehen die Zellulosefaser mit einer schützenden flüssigen Hülle.

Bei entsprechend großer, weiterer Energiezufuhr zerfällt das Borax dann in Wasser (bzw. Wasserdampf) und Boroxid, das als unbrennbares, voluminöses Gas wiederum die Sauerstoffzufuhr behindert. Schließlich - jedoch erst nach geraumer Verzögerung - verkohlen die organischen Fasern dann doch. Allerdings bildet die dabei entstehende Asche eine nicht schmelzende Schutzschicht, die einer Brandweiterleitung entgegenwirkt. Wie gut diese theoretisch beschriebenen, physikalischen Vorgänge tatsächlich funktionieren, haben einige Brandfälle bewiesen. Die Balken, die unter einer isofloc-Wärmedämmung lagen, sind von den Flammen völlig unversehrt geblieben